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EU-Programmkoordination


Die EU-Programmkoordination setzt sich das Ziel, kärntenrelevante Schwerpunktbereiche für die ESI-Fonds abzustimmen und regionale Zielrichtungen EU-programmübergreifend strategisch-nachhaltig zu etablieren.


Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI) sind für die Kärntner Regionalentwicklung von wesentlicher Bedeutung. Während der Europäische Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mit LEADER und der Europäische Sozialfonds (ESF) die Entwicklung des ländlichen Raums bzw. die Beschäftigungs- und Bildungschancen in der EU auf regionaler und innerstaatlicher Ebene stärkt, dient der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als Impulsgeber für den wirtschaftlichen-sozialen Zusammenhalt und versucht, die divergierenden Entwicklungsstandards der unterschiedlichen europäischen Regionen zu verringern. Dabei stärkt der EFRE nicht nur innerstaatliche Synergieeffekte, sondern konzentriert sich auch auf grenzübergreifende, transnationale und interregionale Schwerpunktbereiche.


Innerhalb des EFRE und dessen Förderschwerpunkte können interessierte Akteure produktive Investitionen zur Schaffung oder dem Erhalt dauerhafter Arbeitsplätze tätigen, infrastrukturelle Standortentwicklung betreiben, kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützen oder Forschungsvorhaben für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen inkl. betrieblicher Umweltmaßnahmen durchführen. Ferner zielt der EFRE neben den „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) auch auf die Stärkung der „Europäischen Territorialen Zusammenarbeit“ (ETZ) ab.


Innerhalb des ETZ beteiligt sich Kärnten 2014-2020 an folgenden Förderprogrammen:

ETZ INTERREG Italien-Österreich

ETZ INTERREG Slowenien-Österreich

ETZ INTERREG Alpine Space, Central Europe, sowie Danube Transnational

INTERREG Europe, Urbact III, ESPON 2020 und INTERACT III


Makroregionale Strategien:

Für die Ausrichtung der Förderprogramme beteiligt sich Kärnten an zwei makroregionalen Strategien und verschiedenen sektoralen europäischen Handlungsfeldern, welche die essentiellen Herausforderungen einer Makroregion in ihren thematischen und räumlichen Zusammenhängen beleuchten. Der Mehrwert makroregionaler Strategien besteht daher in der Möglichkeit, die Aktivitäten verschiedener Akteure und die unterschiedlichen Finanzinstrumente zu koordinieren. Auf diese Weise können Synergien erzeugt werden, um eine verbesserte Wirkung und einen effizienteren Einsatz von Ressourcen zu erzielen.

Makroregionale Strategien schaffen somit eine neue Politikebene im europäischen Mehrebenensystem und erhalten eine wichtige Funktion zur Erreichung des Ziels „territoriale Kohäsion“.


Die EU-Strategie für die Alpine Region (EUSALP) ist ein Verbund aus sieben EU-Mitgliedstaaten, zwei Drittstaaten, 48 Regionen und insgesamt über 80 Millionen EinwohnerInnen. Neben dem Ostseeraum, der Donauregion und dem adriatisch-ionischen Raum ist die EUSALP als EU-Strategie für den Alpenraum die vierte offiziell anerkannte Makroregionale Strategie der EU.

Programmorganisation:


Das Ziel "IWB" wird in Kärnten vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) koordiniert, das Ziel „ETZ“ betreut das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 1 - in Kooperation mit dem KWF, welcher die wettbewerbsrechtlichen Fördermaßnahmen behandelt.


Weitere Informationen:

ESI-Fonds ÖROK: https://www.oerok.gv.at/region/eu-fonds-2014-2020/esi-fonds-portal-oesterreich

EFRE: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/funding/erdf/

ELER-LEADER: https://www.bmlrt.gv.at/land/laendl_entwicklung.html

ESF: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/funding/social-fund/

Alpenraumstrategie: https://www.oerok.gv.at/kooperationen/portal-makroregionale-strategien/eu-strategie-fuer-den-alpenraum

Donauraumstrategie: https://www.oerok.gv.at/kooperationen/portal-makroregionale-strategien/eu-strategie-fuer-den-alpenraum