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eni - europäisches nachbarschaftsinstrument

Das Programm dient der Umsetzung der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Diese zielt darauf ab, die Beziehungen der EU zu ihren Nachbarstaaten nachhaltig zu stärken und zu vertiefen. Den EU-Nachbarstaaten ermöglicht die Europäische Nachbarschaftspolitik, im Rahmen einer politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit an verschiedenen Aktivitäten der EU teilzunehmen.


Die Unterstützung der Union im Rahmen dieser Verordnung ist vorrangig darauf ausgerichtet, zwischen der Union und den Partnerländern eine verstärkte politische Zusammenarbeit, eine vertiefte und tragfähige Demokratie, eine schrittweise Integration sowie eine verstärkte Partnerschaft mit den Gesellschaften und insbesondere die Umsetzung von Partnerschafts- und Kooperationsabkommen, Assoziationsabkommen und anderen bereits geschlossenen oder künftigen Abkommen sowie gemeinsam vereinbarten Aktionsplänen oder gleichrangigen Dokumenten zu fördern.


Zu den Einzelzielen gehören unter anderem:

  • Förderung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der Rechtsstaatlichkeit und des Gleichheitsgrundsatzes sowie Bekämpfung von Diskriminierung und Korruption
  • schrittweise Integration in den Binnenmarkt der Union und engere sektorspezifische und sektorübergreifende Zusammenarbeit
  • bessere Organisation der legalen Einwanderung
  • Förderung aller Aspekte einer intelligenten, nachhaltigen und integrativen Entwicklung, u.a. in den Bereichen Armutsbekämpfung, Bildung, Forschung und Innovation, Strukturpolitik und Entwicklung des ländlichen Raumes
  • Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Beilegung von Konflikten
  • Verstärkung der Zusammenarbeit auf subregionaler, regionaler sowie grenzüberschreitender Ebene

Wer kann gefördert werden?

Folgende Partnerländer können sich am Programm beteiligen: Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Ägypten, Georgien, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Republik Moldau, Marokko, besetztes palästinensisches Gebiet, Syrien, Tunesien, Ukraine.


Budget:

15,4 Mrd. € für den Zeitraum von 2014 bis 2020


Rechtsgrundlage:

Verordnung (EU) Nr. 232/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2014 zur Schaffung eines Europäischen Nachbarschaftsinstruments



Weitere Informationen:


Europäische Kommission


Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres



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Kontakt:


Amt der Kärntner Landesregierung

Abteilung 1 - Landesamtsdirektion

EU-Koordinationsstelle

Dr. Johannes MAIER, MES

Mießtaler Straße 1

A-9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 (0) 50536 10139

Fax: +43 (0) 50536 10140

E-Mail: johannes.maier@ktn.gv.at