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Programm Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) "Interreg Europe" 2014-2020 (Teilbereich des EFRE - Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung)

Das Programm Interreg Europe wurde als Fortsetzung des INTERREG IV-C Programms konzipiert. Der Kooperationsraum umfasst die 28 EU-Mitgliedstaaten sowie die Schweiz und Norwegen.


Das Programm wurde im November 2014 bei der Europäischen Kommission eingereicht und am 11. Juni 2015 genehmigt.


Förderziel:

  • Prioritätsachse 1 – Forschung, Technologische Entwicklung und Innovation:
    Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB) im Bereich Forschungs- und Innovationsinfrastrukturen und –kapazitäten sowie Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB), welche die Innovationen von Akteuren der regionalen Innovationssysteme im Bereich intelligente Spezialisierung und Innovationschancen unterstützen
  • Prioritätsachse 2 – Wettbewerbsfähigkeit und Klein- und Mittelunternehmen: Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB), welche KMUs in allen Lebenszyklusphasen in der Entwicklung und Teilnahme an Innovationen unterstützen
  • Prioritätsachse 3 – CO2-arme Wirtschaft:
    Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB), welche den Übergang zur CO2armen Wirtschaft fördern
  • Prioritätsachse 4 – Umwelt und Ressourceneffizienz:
    Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB) im Bereich Schutz und Entwicklung von Natur- und Kulturerbe sowie Verbesserung der Implementierung regionaler Entwicklungspolitiken & -programme (insbes. IWB), welche auf die Steigerung der Ressourceneffizienz, des grünen Wachstums, Öko-Innovation und Umweltperformancemanagement abzielen

Rechtsgrundlage:
Verordnung (EU) Nr. 1301/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und mit besonderen Bestimmungen hinsichtlich des Ziels „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1080/2006
Verordnung (EU) Nr. 1299/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit besonderen Bestimmungen zur Unterstützung des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)


Budget:
In der Periode 2014-2020 werden 359 Mio. € an EFRE-Mitteln zur Verfügung gestellt. Davon werden 322,4 Mio. € zur Implementierung von interregionalen Kooperationsprojekten zur Verfügung gestellt, 15,3 Mio. EUR werden für die Einrichtung von Policy Learning-Plattformen und 21,3 Mio € für die Technische Hilfe (Programmimplementierung, Monitoring etc.) verwendet.
Die nationalen Mittel der öffentlichen Projektpartner werden in der Höhe von bis zu 85% mit europäischen Mitteln (EFRE) kofinanziert. Im Unterschied zur Vorgängerperiode sind private gemeinnützige Institutionen als Projektpartner zugelassen und können eine Kofinanzierungsrate von bis zu 75% erhalten. In allen EU-Mitgliedsstaaten sind die Kofinanzierungsraten gleich.


Programmorganisation:
Die Verwaltungsbehörde sowie das Gemeinsame Sekretariat sind bei der Region Nord-Pas de Calais (Frankreich) angesiedelt.


Ausschreibungen:
Informationen zu den Ausschreibungen finden Sie auf der ÖROK-Homepage bzw. unter Termine/Fristen.



Weitere Informationen:


Gemeinsames Sekretariat


Österr. Raumordnungskonferenz (ÖROK)



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Kontakte:


Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK)
Mag. Anna-Maria KRAMANN, MSc
Ballhausplatz 1 (Hofburg), A-1014 Wien
Tel.: +43 (1) 53 53 444–21
E-Mail: kramann@oerok.gv.at


Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 1 – Landesamtsdirektion
Europäische und internationale Angelegenheiten
EU-Programmkoordination
Mag. Armin SCHABUS
Mießtaler Straße 1
A-9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel. +43 (0)50536-10133
Fax: +43 (0)50536-10140
E-Mail: armin.schabus@ktn.gv.at