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Öffentlich-private Partnerschaften (Private Public Partnerships - PPP)

Bei öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP) handelt es sich um innovative Finanzierungslösungen, die von der Europäischen Union gefördert werden. Die thematische Schwerpunktsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Industrie, die durch Vereine repräsentiert wird. Eine Mitgliedschaft ermöglicht die Einflussnahme auf zukünftige Forschungsthemen im Zuge der Erstellung sogenannter Roadmaps und wichtige Vernetzungsaktivitäten. Die Ausschreibungen erfolgen durchwegs einstufig.


Förderziel:
PPP können zur Konjunkturbelebung und zur nachhaltigen Entwicklung der EU beitragen. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise ist daher die Zusammenführung der öffentlichen und privaten Kapazitäten und des Kapitals notwendig. Die PPP werden zu 50 % durch den öffentlichen Sektor finanziert, die restlichen 50 % der Fördersumme werden vom privaten Sektor zur Verfügung gestellt.


Beispiele für Initiativen:


Energieeffiziente Gebäude – Energy-efficient Buildings (EeB)
Die Initiative sieht die Förderung des europäischen Bausektors mit Hilfe der Erforschung innovativer Methoden und Technologien zur radikalen Verringerung des Energieverbrauchs und der Reduzierung von CO2-Emissionen in Gebäuden vor. Dies soll durch die Entwicklung energiesparender Systeme und Materialien sowohl für den Bau neuer Gebäude, als auch im Besonderen durch Sanierung des hohen Altbaubestandes in Europa erreicht werden.


Green Vehicle – „Umweltgerechte Fahrzeuge“
Ziel der Initiative ist die Förderung von Forschung und Entwicklung der entscheidenden Technologien und Entwicklungen in den Bereichen der Nutzung von erneuerbaren und umweltfreundlichen Energiequellen, der Sicherheit und der Verkehrsplanung.


PPP Big Data
Im Fokus stehen die Verarbeitung und Speicherung großer Datenmengen. Die PPP Big Data bündelt Forschungsanstrengungen des öffentlichen und privaten Sektors, um wegweisende Konzepte auf den Gebieten Energie, Fertigung und Gesundheit zu erzielen. Die PPP tritt am 1. Jänner 2015 in Kraft, die ersten Projekte werden für 2016 erwartet.


Budget:
Die Fördermaßnahmen werden aus dem aktuellen Horizon 2020 Rahmenprogramm finanziert.


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Weitere Informationen/ Kontakt:


Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft